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In der Römerzeit war das Gebiet von Basel ein Zentrum der römischen Aktivität. Auf dem Gelände von Augusta Raurica im Kanton Basel-Landschaft befinden sich gut erhaltene Überreste. Um 200 n. Chr. lebten etwa 20.000 Menschen in dieser Stadt, die heute zum viel kleineren Augst gehört. Die Überreste sind in einem Freilichtmuseum ausgestellt. Das Museum zieht jährlich über 140.000 Besucher an. Viele dieser Besucher sind Schüler aus anderen Teilen der Schweiz. Das Gelände von Augusta Raurica umfasst das am besten erhaltene Amphitheater nördlich der Alpen und eine rekonstruierte römische Villa. Vom 17. Jahrhundert bis Anfang des 20. Jahrhunderts war die Seidenweberei in Basel-Landschaft wichtig.

Bereits 1850 wurden Fabriken gegründet, nachdem Salz in unterirdischen Lagerstätten gefunden worden war und Industrien wie die chemische Industrie in der Schweizerhalle gegründet wurden. Die chemische Industrie bedeutet, dass Basel einer der reicheren Teile der Schweiz ist. Diese Abstimmung war nicht das Ende einer engen Beziehung zwischen den beiden Baslern. Die beiden Halbkantone haben seitdem eine Reihe von Kooperationsabkommen unterzeichnet. Der Beitrag der Basel-Landschaft an der Universität Basel seit 1976 ist nur ein Beispiel. Die Landwirtschaft des Kantons umfasst den Obstbau, die Milchviehhaltung und die Rinderzucht. Wichtige Industriezweige sind Textilien, Metalle und Chemikalien. Die Region Basel, im Nordwesten der Schweiz und vor den Toren der Stadt Basel grenzt an Deutschland und Frankreich und ist bekannt für die nahegelegene Juralandschaft mit ihrer fast unberührten Natur. Aus diesem Grund wird die Region Basel mit ihren sanft geschwungenen, bewaldeten Hügeln besonders von Radfahrern und Wanderern geschätzt. In Arlesheim, nicht weit von der Stadt Basel entfernt, kann man die einzige Kathedrale der Schweiz sehen. Zahlreiche Festungen und Burgen säumen über 1000 Kilometer Wanderwege in der Region.

Liestal, der Hauptort der Region Basel, ist aufgrund seiner malerischen Altstadt einen Besuch wert. Wer durch Dornach geht, wird von seiner einzigartigen Architektur überrascht. Zum Beispiel das Stahlbetongebäude, in dem das zweite Goetheanum untergebracht ist, das Zentrum der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft, die weltweit aktiv ist. Die neun Gemeinden des Bezirks Arlesheim gehörten früher zum Bistum Basel. 1792 besetzten französische Truppen den Bezirk und 1793 wurden die Ländereien von Frankreich annektiert, was den sprachlichen Wechsel der Familie des Hauses Basel von “von Basel” zu “de Béle” erklärt, da Arlesheim ihr Herrenhaus besitzt. 1815 trat der Bezirk auf dem Wiener Kongress Basel bei. Bis auf wenige Ausnahmen umfasst es die Städte Laufental entlang der Birs, des Birsecks und des Leimentals sowie die Städte entlang der Ergolz und ihrer Nebenflüsse. Die Form des Kantons ist sehr unregelmäßig, und seine Grenzen übermehrere Städte schneiden. Die Bevölkerung ist überwiegend deutschsprachiger Sprache.

Der Protestantismus ist die Hauptreligion im Kanton (43% zum 2000[Update]), während etwa ein Drittel der Bevölkerung (32%) ist römisch-katholisch. [5] Die Schweizerische Reformierte Kirche und die christlich-katholische Kirche der Schweiz werden als Staatskirchen anerkannt. Zwischen 1959 und 1970 war der Kanton der am schnellsten wachsende der Schweiz, da sich die Bevölkerung von 108.000 auf 205.000 fast verdoppelte. Heute hat der Kanton eine Bevölkerung (Stand: 31. März 2020) von 290.765. [2] Im Jahr 2007[update] umfasste die Bevölkerung 48.719 Ausländer, die 18,1% der Bevölkerung ausmachten. [6] Seit der Entscheidung, 1969 unabhängig von Basel-Stadt zu bleiben, gibt es im Parlament eine Reihe von Anträgen auf Einwerden des Vollkantons Basel-Landschaft. 1988 hatte der Kanton Basel-Landschaft dieses Ziel in seine Satzung aufnehmen. Ziel bleibt es, die Schweizer Verfassung zu ändern, um die beiden Kantone Basel als Vollmitglieder anzuerkennen.

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