Uncategorized

Tarifvertrag tv-v saarland

Im öffentlichen Dienst werden Bioinformatiker nach dem aktuellen Tarifvertrag (TVöD) bezahlt. In diesem Sektor sind die Gehälter im Allgemeinen niedriger als die von den Unternehmen gezahlten. Anders als im privaten Sektor ist es unwahrscheinlich, dass Arbeitnehmer auf der Grundlage ihrer Verhandlungsfähigkeiten ein höheres Gehalt erhalten, da der öffentliche Sektor auf der Grundlage fester Gehaltstabellen zahlt. Dieser Parameter definiert die Industrieunternehmen, auf die die TV-BZ angewendet wird. So sieht Art. 1 Nr. 2 TV BZ ME vor, dass die relativ hohen Zuschläge laut TV BZ ME nur für Arbeiten in Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie gelten. Das TV BZ ME muss von allen Zeitarbeitsfirmen angewendet werden, die das iGZ/BAP-TV anwenden, da die TV BZs Teil der Tarifverträge von iGZ und BAP sind. Zeitarbeitsfirmen sind nicht verpflichtet, das TV BZ ME anzuwenden, wenn sie ihre Mitarbeiter auf der Grundlage von Gleichbehandlungsgrundsätzen abtreten und wenn sie den iGZ/BAP-Tarifverträgen mit ihren Mitarbeitern nicht zugestimmt haben.

Im öffentlichen Sektor erhalten Bachelor-Absolventen die Besoldungsgruppen E 9 bis E 12, während Bioinformatiker mit einem Master- oder Doktortitel in den Besoldungsgruppen E 13 bis E 15 bezahlt werden. Die Lohnnote wird häufig in der Stellenbeschreibung angegeben. Was die Klassifizierung in Bezug auf konkrete Zahlen bedeutet, hängt vom spezifischen Tarifvertrag ab. Der TVöD Bund gilt für Arbeitsverhältnisse mit dem Bund. Ist der Arbeitgeber ein Bundesland, z.B. bei der Arbeit an einer Universität, gilt der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Bundesländer (TV-L). Für beide Tarifverträge gibt es entsprechende Lohnskalen. Absolventen, die ihr Doktoratsstudium auf traditionelle Weise an einer Universität oder an einer öffentlich geförderten Forschungseinrichtung abschließen, werden nach dem geltenden Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst bezahlt. Sie werden in der Regel auch in der Lohnklasse E 13, Erfahrungsstufe 1 eingestuft. Je nach Arbeitgeber ergibt dies folgendes monatliches Bruttogehalt: Ohne Professur, z.B. eine Postdoktorandenstelle, sind die Gehälter an Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen tendenziell niedriger.

Der Bundestarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD Bund) oder die Bundesländer (TV-L oder TV-H für Hessen) hat folgende Klassifikationen festgelegt: Der Tarifvertrag gilt nur für Arbeitnehmer, die als Leiharbeitnehmer bei einem Kunden arbeiten. Selbständige oder Arbeitnehmer, die auf der Grundlage eines Arbeitsvertrags arbeiten, sind nicht erfasst. Die Art der (gewerblichen oder industriellen) Tätigkeit des Zeitarbeitnehmers ist unerheblich. Das bedeutet, dass ein Büroangestellter, der in einem Industrieunternehmen arbeitet, auch Anspruch auf Industriezuschläge hat. Als Voraussetzung für den Anspruch des Zeitarbeitnehmers auf Industriezuschläge im Rahmen eines Branchenzuschlagsabkommens (TV BZ) muss die jeweilige TV-BZ für den jeweiligen Leiharbeitnehmer gelten. Derzeit sind die TV BZs nur für Zeitarbeitskräfte in Industrieunternehmen relevant. (weiterlesen…) Die folgenden Erläuterungen basieren auf dem Beispiel des Tarifvertrags für Industriezuschläge für die Metall- und Elektroindustrie (TV BZ ME). Mit zunehmender Berufserfahrung werden Bioinformatiker qualifizierter und neigen in der Regel dazu, mehr Verantwortung zu übernehmen.

Dies spiegelt sich in ihrem Gehalt wider. Nach Angaben des Portals Steuerklassen.com können Bioinformatiker mit einem monatlichen Einstiegsgehalt von 3.100 bis 3.700 Euro brutto rechnen.

Standard